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Aquarellen „Die weisen und törichten Jungfrauen vom Magdeburger Dom“

Muse, Geliebte, Lesbe, Hexe; Mutter, Königin – die Frau im Wandel der Kunstgeschichte.
Diesem Thema widmet die 1944 in Coucy-les-Eppes geborene, international anerkannte Pariser Malerin Colette deblé eine Reihe von Zeichnungen und Öl-Arbeiten, die in über 20 Jahren Arbeit entstanden sind. Grundlage dazu bildeten die bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte von Meistern wie Rafael, Botticelli, Cranach, Rubens, Goya, Rembrandt, Renoir, …etc.
Passend zum Ausstellungsort werden diesmal die weisen und törichten Jungfrauen vom Magdeburger Dom im Mittelpunkt stehen.

Gezeichnete Frauen

Hat man jemals versucht, die Geschichte der Kunst oder eines ihrer Aspekte nur mit bildnerischen Mitteln zu erforschen, wie Historiker oder Essayisten, es mit dem geschriebenen Wort tun? Mein Projekt stellt den Versuch dar, in 888 Zeichnungen die verschiedenen Darstellungsweisen der Frau von der Frühgeschichte bis in unsere Tage wiederzugeben und somit eine visuelle Analyse verschiedener Haltungen, Situationen, Inszenierungen zu ermöglichen…..
Anders als das literarische Zitat kann das bildliche nicht wörtlich zitieren, denn es entsteht durch die Hand und den Stil der Zitierenden. Das Ergebnis ist ein leichtes Zittern der Linie, das für das zitierte Werk und den Zitierenden gleichmaßen aufschlussreich ist. In meinem Projekt gehe ich diesem „Zittern“ nach, einem langen Prozess des Umgangs, mit der Abnutzung und Ermüdung des Zitats. In der täglichen Arbeit an diesem Projekt ist eine Art intimes Tagebuch entstanden, das über meinen Gang durch die Geschichte der Kunst berichtet.

Colette deblé,     April 1990

Die Ausstellung ist zu sehen  ab dem 6. Oktober 2010, im Rathaus zu Magdeburg, in den Räumen der SPD Fraktion.
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