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Fotografieausstellung vom 12. August bis 30. September 2008

Pariser Passagen

Schwarz auf weiß zeigt uns Marc Sagnol seine photographische Ansicht der Pariser Passagen; Exotisch klingen noch die Namen: le passage du Caire – die Passage von Kairo – wurde nach dem Ägyptentaumel Napoleons um 1798 als eine der ersten Passagen errichtet. Mit den damals neuesten Baumaterialien, Eisen und Glas, sollten sie das Bürgertum vor dem Staub der Strasse schützen, und es wie in einem orientalischen Bazar in eine eigene Welt verführen.
Jede Passage hat ihre eigene Geschichte und wurde Schauplatz literarischer Geschichten, weshalb sie für Marc Sagnol als Germanist und Literaturwissenschaftler wiederum zu Orten „du souvenir de la littérature“, der erinnerten Literatur werden.
Gaslaternen, Spiegelungen und Aushängeschilder der Geschäfte bestimmen den Rhythmus seiner oft in strenger Frontalaufnahme und zentral komponierten Bilder. Mit ihrer starken Tiefenfluchtung erwecken sie die Neugier der Passanten und Betrachter, den Vorgängern in den „Bauch, das Innere von Paris“ zu folgen. Dabei erinnern seine Photographien wie eine veranschaulichte Metapher an das Jahrhundertwerk Walter Benjamins, der die Pariser Passagen in seinem Passagenwerk (posthum 1982) als Sinnbild für eine Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts betrachtete, als „image dialectique“, des gleichzeitigen Innen und Außen, wie es die Welt des bürgerlichen Denkens auflösen kann. (Marc Sagnol, 1985).

Marc Sagnol, geb. 1956 in Lyon, Schriftsteller, Herausgeber und Fotograf, bereiste ganz Europa und lebte in verschiedenen Städten, insbesondere Paris, Berlin, Warschau, Dresden und Kiew. Seit 2004 lebt er in Magdeburg. Einzelausstellungen zeigte er in Dresden und Magdeburg, in Zaporojié, Nikolaiew, Jitomir und Rowno (Ukraine), sowie in Iasi und Oradea (Rumänien), in Strasbourg und Paris.
Nathalie Neumann, Berlin 2007

Ort: Schloß Peseckendorf
Jugendbildungsstätte
Kastanienallee 32
39398 Peseckendorf
http://www.jugendbildungsstaette-peseckendorf.de/

eine Ausstellung des Kunstvereins derART

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Mittwoch, den 13. August ab 17.30 Uhr  bist 21.15 Uhr c.t.statt.
Das Thema: Körper, Raum, Farbe.
Für die Umsetzung ist geplant auf unserem Dachbodenstudio den Umgang mit Körperfarbe zu erfahren, zu üben, und wie sie in der fotografischen Inszenierung eine spannende Rolle spielen kann.
Welche Farben und Bodypaintingmethoden gibt es, welche sind vertretbar und nicht gesundheitsschädlich.
Wie kann man Körperfarben einfach, schnell und sinnvoll und doch sehr spektakulär einsetzten.
Die Körperbemalung soll nicht als eigenständiges Kunstwerk fundieren, ondern eine unterstützende Form der Darstellung eines Models und einer Inszeniereung sein. Keine aufwändigen airbrush Bemalungen, einfachste Methoden mit natürlichen Mitteln wie Kohle, Fingerfarbe, und „Actionpainting“ spielen hier eine Rolle.
Betonung soll gelegt werden auf ausdruckvolle Körperbemalung mit einfachsten aber efektiven Bordmitteln.

Ablauf: 17.30 bis ca. 18.3o Uhr Bildbesprechung / Korrekturlesen der letzten Ergebnissen.
Theoretische Einführung in das Tagesthema
18.3o bis 21.oo praktische Umsetzung
Kurskosten betragen 40€. 5Ustd.(Teilnehmerzahl abhängig)
Studio derART: Große Diesdorfer Str. 249 (Ecke Bakestr.) Eingang A, 3. Etage, Magdeburg
Die im Kurs entstandene Aufnahmen bleiben nutzungsrechtlich geschützt durch derART eV.
können aber nach Absprache für persönliche Ausstellungen und nichtkommerzielle Fotoforen genutzt werden.
Kursleitung: H Conrad
Anmeldung & Info: H Conrad, 0391 7313322, mobil 0178 7313322, info@derart-ev.org

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François Coquerel, junger Fotograf aus Paris, geboren 1980, realisiert seit mehreren Jahren zusammenhängende Serien von Fotografien, sowohl Landschaften, die banale und zugleich humorvolle Orte, fast Filmen entnommene Aufnahmen der französischen Provinz zeigen, als auch inszenierte Porträts.
Er ist freiberuflicher Fotograf, arbeitet hauptsächlich für die Presse.

Sein Hauptaugenmerk gilt den Portrait- und Landschaftsfotos, in denen er Kontraste, Nähe und Distanz, die Abwesenheit und den Ausdruck des Subjekts, die Wärme und die Intensität der Situation ausnützt.
Die Art seiner Herangehensweise, das Spiel mit dem Licht, die Bildgestaltung, die Auswahl der Farben und des Subjekts, geben den Zuschauern die Möglichkeit, sich mit all seinen Fotografien zu identifizieren.Der Sinn für Francois Coquerel in dieser Art von Fotografie besteht vor allen darin, immer wieder über die alltäglichen Dinge zu staunen, ein offenes Auge zu bewahren und sich nicht von der Last des Alltags erdrücken zu lassen, was um so wichtiger ist, da er noch sehr jung ist und dies nicht erleben möchte.

François Coquerel war 2006 mehrere Tage in Magdeburg und hat sich auch von dieser Stadt inspirieren lassen.

Francois Coquerel wohnt und arbeitet in Paris, und veröffentlichte in „Le Magazine Litteraire“, dem „BBC“, „Slash magazine“, „Le Monde de l’Education“, „La Vie“, „Historia“ u.a.

Gezeigt werden sehr einfühlsame und ausdruckstarke analoge mittelformatige Fotoportraits. Zu sehen ist die Ausstellung in den Monaten August und September 2008 in der

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Landesvereinigung
kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Sachsen-Anhalt e.V. – LKJ
Liebigstr. 5 39104 Magdeburg

Telefon 0391-2445160 oder 2445164
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de

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Projektpräsentation „Jugendclubs – eine Fotodokumentation in Schönebeck“

Der Verein Rückenwind beabsichtigt die spezielle Aufgabe, die den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit obliegt, genauer zu beleuchten und auch dem Außenstehenden besser zugänglich zu machen.
Dazu möchten wir die Qualität der Begegnungen und Beziehungen, wie sie in diesen Einrichtungen entsteht, durch Bild und Text verdeutlichen.
Splitter biographischer Entwicklungen, gemeinsame Erlebnisse, entstandene Rituale sollen so gegen den manchmal anzutreffenden Eindruck stehen, es gehe nur um ein gemeinsames Tischtennisspiel, welches auch an einem beliebigen anderen Ort stattfinden könnte.
Je mehr es gelingt, bei der Projektentstehung Kinder und Jugendliche mit einzubeziehen, desto besser ist es.

Der Verein Rückenwind beabsichtigt mit der Produktion einer Wanderausstellung die speziellen Aufgaben der Jugendclubs für Entscheidungsträger und Interessierte näher zu bringen. Bei der Erstellung der Fotos sollen Studenten aus den Fachgebieten und Jugendliche aus Schönebeck und Umgebung unter Leitung des Kunstverein derART animiert werden selbst in die Jugendclubs zu gehen. Dabei sollen Fotoreihen im Stil der Reportage-Fotografie entstehen. Die Jugendlichen sollen ausgehend von ihrer eigenen Erfahrungen in den Bildern dem Zuschauer ihre persönliche Sicht auf Jugendclubs. Dabei sollen viele verschiedene Facetten der Freizeiteinrichtungen auf das Fotopapier gebannt werden. Die Besucher der Ausstellungen sollen sich aus dieser Vielzahl von Eindrücken, ihr eigenes Bild von der Notwendigkeit von Jugendclubs machen.

Selbstdarstellung des Vereins:

Die Aufgaben des gemeinnützigen Kunstereins derART e.V. liegen in der Förderung von Kunst und ihrer Vermittlung; in der Darstellung von Kunst und ihrer Pflege.
Ziel ist es, Wissen an interessierte junge Heranwachsende und Erwachsene zu vermitteln. Dabei soll die Möglichkeit gegeben werden, sich auf unterschiedliche Weise mit den verschiedenen Bereichen der Kunst auseinanderzusetzen. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung von Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme aller interessierten BürgerInnen am kulturellen Leben, die Auseinandersetzung mit verschiedenen Bereichen der Kunst und die Förderung des künstlerischen Nachwuchses, sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen kunst- und kulturschaffenden Institutionen.

Zielgruppen des Projektes:
Das Projekt wendet sich an die Öffentlichkeit von Sachsen- Anhalt. Aktiv teilnehmen können ca. acht bis zwölf interessierte junge Erwachsene. Passive Teilnehmer sind die Jugendlichen im JC Future, JC Piranha und JC young generation.

Geplante Projektaktivitäten:
Vorab sollen mit den Teilnehmern in einer vierteiligen Kursreihe folgende Punkte erarbeitet werden:

1. Ideenfindung, Begriffseingrenzung, thematische und inhaltliche Absprachen,
2. Wissensvermittlung zur soziodokumentativen – und Reportagefotografie,
3. Wissensvermittlung zu Grundlagen der Fotografie, Kamera- und Aufnahmetechnik,
4. Wissensvermittlung zum Thema Fotorecht

Diese Kurse finden in den Räumlichkeiten der Kunstvereines derART e.V. und ggf. in den Jugendclubs oder Schulen Schönebecks statt. Die jeweiligen Kursleiter kommen aus den Fachgebieten. Weitere geplante Projektaktivitäten sind:

5. soziodokumentarische- und Reportagefotografie
6. Auswertung und Nachbearbeitung der Fotos
7. Zusammenstellung einer Ausstellung

Präsentation:
Als Ergebnis des Projektes soll eine Fotoausstellung mit soziodokumentativem Charakter zum jeweiligen Jugendclub hervorgehen. Ausstellungsort wird zunächst Schönebeck sein. (Die Ausstellung wird nach diesem Abschluß als Wanderausstellung in Sachsen Anhalt zu sehen sein.)

Workshop Architekturfotografie und Stadtansichten
Unter dem Motto: „So habe ich das noch nie gesehen…“ lädt der Kunstverein derART am Samstag, den 26. Juli 2008, um 11.00Uhr ein zu einem “Fotografischen-Stadtspaziergang”.
Treffpunkt: vor der Sparkasse am Alten Markt.

Das Sehen lernen, das Erfassen des Wesentlichen, neue Perspektiven der Stadtansichten kennen lernen und die Stilmittel der Architekturfotografie sind Ziele dieser Übung. Aber auch der richtige Umgang mit dem Fotoapparat und die kreativen Programme der Kamera gilt es ebenso zu erfahren und zu üben.
Vermittelt werden auch Tipps und Kniffe, um selbst unter schwierigen Bedingungen (z. B. Gegenlicht, räumliche Beengtheit) optimale Ergebnisse zu erzielen. Nach einer Einführung wollen wir gemeinsam einige Bilder vom Markttreiben machen. Dann geht es weiter am Rathaus und der Johanniskirche vorbei in Richtung Kloster, Fürstenwall und Dom, als auch zum Kreuzgang und Domplatz. Anschließend gilt es, Architekturaufnahmen am Hundertwasserhaus, auf der Hegelstrasse und dem Hasselbachplatz zu machen.

Mögliche Motivschwerpunkte könnten sein: markante Stadtansichten, neue Perspektiven, Details, Strukturen, Spiegelungen, Bewegung, Licht und Schatten. Fragen zur sinnvollen Erweiterung der eigenen Fotoausrüstung können selbstverständlich auch beantwortet werden. Bei schlechter Witterung wird der Workshop verlegt.

Jeder Teilnehmer sollte neben seinem Fotoapparat auch die Bedienungsanleitung und bei schlechtem Wetter möglichst ein Stativ mitbringen.

Leitung: Horea Conrad
Sonnabend, den 26.07.2008, 11.00 bis 15.30 Uhr,c.t.
Kurskosten:6 Ustd. = 25€
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten, da eine Mindestteilnehmerzahl erforderlich ist!
Anmeldung und Info unter: 0391-7313322, mobil 0178-7313322 oder per Mail an: info@derart-ev.org

Mittwoch, den 16. Juli ab 17.30 Uhr bist 21.00 Uhr,
ein neues Thema mit einem interessanten neuen Modell.

Das Thema wird das Inszenieren, klassisches Lichtposing/ Einstellung sein.
Für die Umsetzung ist geplant auf dem Dachboden mit Stimmungslicht den Umgang mit ausdrucksstarken Accessoires (Korsage etc.)umzusetzen, und wie sie in der fotografischen Inszenierung eine spannende Rolle spielen können.
Betonung soll gelegt werden auf Ausdruck, Details und Sinnlichkeit.

Ablauf: 17.30 bis ca. 18.3o Uhr Bildbesprechung / Korrekturlesen der letzten Ergebnissen.
Theoretische Einführung in das Tagesthema: Inszenierung, natürliche Stimmung,
18.3o bis 21.oo praktische Umsetzung
Kurskosten betragen 40€. (Teilnehmerzahl abhängig)
Studio derART: Große Diesdorfer Str. 249 (Ecke Bakestr.) Eingang A, 3. Etage, Magdeburg
Die im Kurs entstandene Aufnahmen bleiben nutzungsrechtlich geschützt durch derART eV.
können aber nach Absprache für persönliche Ausstellungen und nichtkommerzielle Fotoforen genutzt werden.
Kursleitung: H Conrad, 0178 7313322, 0391 7313322, info@derart-ev.org

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Analoge Foto-Portraits junger Menschen aus Sachsen-Anhalt zeigt die neue Ausstellung des Kunstvereins derART in den Räumen des Landesverbandes kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.

Das zu Grunde liegende Konzept ist nicht neu, der Fotograf sucht in seinem Bekanntenkreis und auf der Straße Menschen, die er für eine Werkgruppe ablichten möchte und fotografiert diese im Studio vor neutralem Hintergrund.
Was Horea Conrad. aus diesem gern verwendeten Grundmuster der Fotografie (siehe Penn, Farb etc.) im Studio des derART Kunstvereins machte, ist grundlegend anders. Zwar fotografiert er die jungen Leute in einer Portraitsitzung, bei der natürlich mehrere Aufnahmen von jeder Person entstehen. Im Gegensatz zu den meisten anderen FotografInnen, die sich in dieser Art der Fotografie erprobt haben, wählt Conrad nicht ein einzelnes „bestes“ Bild pro Person aus, sondern Sequenzen von zwei oder drei Bildern, die die Situation und das Lebensgefühl seiner Portrait-Modelle für ihn am besten widerspiegeln. In den Sitzungen bat er seine Modelle – alle junge Sachsen-AnhaltinerInnen – sich ihrer eigenen Identifikation zu vergegenwärtigen und sich dieser entsprechend zu positionieren.
Conrads Menschenportraits zeugen von dem ihm eigenen Einfühlungsvermögen, das er schon in vielen hervorragenden Ausstellungen unter Beweis gestellt hat. Er ergründet mit den Bildern dieser Ausstellung die Wünsche, Hoffnungen aber auch Unsicherheiten der jungen Menschen in einer für ihr Heranreifen und Bestehen in der Realität nicht gerade günstigen Epoche.
Klaus Fleige, Hannover

zu sehen ist die Ausstellung in den Monaten Juni und Juli 2008 in der
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Landesvereinigung
kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Sachsen-Anhalt e.V. – LKJ
Liebigstr. 5 39104 Magdeburg

Telefon 0391-2445160 oder 2445164
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de

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