Ausstellungsprojekt mit jungen Frauen – Menschen in besonderen
Lebensphasen, Fotoportraits mit Texten.
Wanderausstellung in LSA, 4 tägiger Technik-Workshop, pädagogischer
Rahmenprogramm.
Kurzdarstellung des Projektes
Junge Frauen bewegen sich oftmals im Spannungsfeld zwischen Aufbruch, in neue Länder, um ihre Wünsche zu verwirklichen. Sie lassen ihre alte Heimat hinter sich, um eine neue ihnen oftmals unbekannte Welt zu ergründen. Sehr schnell ermöglicht ihnen der Kontakt über das vorgefundene soziale Milieu einen Einblick in neue, andere Welten. Die Grenzen zwischen alter Heimat und neuer Umgebung können brüchig werden. Viele haben eine klar definierte Richtung ihres weiteren Lebens, andere lassen die Zukunft auf sich zu kommen. Ein neuer Alltag, der durch eine neue Sprache und neue kulturelle Gegebenheiten ihr Leben neu organisieren lässt, werden zur Herausforderung mit ständig wiederkehrenden Aufgaben. Auch mit Blick auf Magdeburg als eine Stadt, in der es, wie es zunächst scheint, nicht viele kulturelle Unterschiede gibt, zeigen sich bei genauerer Betrachtung eine Vielzahl unerwarteter Nuancen und Akteure, wie zum Beispiel diese jungen Frauen. Über das Medium der Fotografie möchten wir diese Frauen dabei begleiten um ihre neuen Lebensumstände und Empfindungen auch für andere sichtbar zu machen. Ebenso soll die Verbundenheit zum Herkunftsland und dessen Traditionen wie deren Auswirkungen auf ihren deutschen Alltag bzw. ihre spezielle Verbindung zu Deutschland betrachtet werden. Dabei sollen Fragen aufgeworfen und thematisiert werden, die sich auf folgende Schwerpunkte beziehen: Was bedeutet es in Magdeburg fremd zu sein? Was bedeutet es insbesondere als junge Frau die Heimat zu verlassen? Mit welchen Schwierigkeiten werden sie konfrontiert? Welche Möglichkeiten stehen ihnen offen?
Entstehen soll eine Reihe von Dokumentarischen- und Reportage-Fotoportraits die von einem Begleittext untermalt werden.
Selbstdarstellung des Vereins:
Die Aufgaben des gemeinnützigen Vereins derART e.V. liegen in der Förderung von Kunst und ihrer Vermittlung; in der Darstellung von Kunst und ihrer Pflege.
Ziel ist es, Wissen an interessierte junge Heranwachsende und Erwachsene zu vermitteln. Dabei soll die Möglichkeit gegeben werden, sich auf unterschiedliche Weise mit den verschiedenen Bereichen der Kunst auseinanderzusetzen. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung von Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme aller interessierten BürgerInnen am kulturellen Leben, die Auseinandersetzung mit verschiedenen Bereichen der Kunst und die Förderung des künstlerischen Nachwuchses, sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen kunst- und kulturschaffenden Institutionen.
Zielgruppen des Projektes:
Das Projekt wendet sich an (ausländische) Junge Frauen in Magdeburg und die Öffentlichkeit von Sachsen- Anhalt. Aktiv teilnehmen können ca. acht bis zwölf interessierte SchülerInnen, StudentInnen und junge Menschen, welche unter Anleitung an den Fotoarbeiten und der Realisierung der Ausstellung arbeiten.
Geplante Projektaktivitäten:
Vorab sollen mit den Teilnehmern in einer vierteiligen Kursreihe folgende Punkte erarbeitet werden:
1. Ideenfindung, Begriffseingrenzung, thematische und inhaltliche Absprachen,
2. Wissensvermittlung zur soziodokumentarische – und Reportagefotografie,
3. Wissensvermittlung zu Kamera- und Aufnahmetechnik,
4. Wissensvermittlung zum Thema Fotorecht
Diese Kurse finden in den Räumlichkeiten des Vereines derART e.V. statt. Die jeweiligen Kursleiter kommen aus den Fachgebieten. Weitere geplante Projektaktivitäten sind:
5. Treffen und Gesprächsrunden mit den MigrantInnen
6. soziodokumentarische- und Reportagefotografie
7. Auswertung und Nachbearbeitung der Fotos
8. Zusammenstellung einer Ausstellung und ggf einer Internetpräsentation
Präsentation:
Als Ergebnis des Projektes soll eine Fotoausstellung mit soziodokumentarischen Charakter und Texten zum jeweiligen Exponat hervorgehen. Ausstellungsort wird zunächst Magdeburg sein. Die Ausstellung wird nach diesem Abschluß als Wanderausstellung zunächst in Sachsen Anhalt, später international zu sehen sein.
Zeitplan des Projektes:
Das Projekt „Junge Frauen zwischen alter und neuer Heimat“ soll im August 2010 beginnen und im September 2010 mit einer Ausstellung abgeschlossen werden.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
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Ausstellungsprojekt mit Studenten – Menschen in entscheidenden
Lebensphasen, Großformatige Fotoportraits mit Texten.
Wanderausstellung in LSA, 1-2 tägiger Technik-Workshop, pädagogischer
Rahmenprogramm.
Junge Menschen, insbesondere Studenten, verkörpern in besonderer Art und Weise die Sehnsucht der Gesellschaft nach Vollkommenheit und körperloser Reinheit. Gleichwohl geht damit auch die Hoffnung nach einer besseren und idealeren Zukunft einher. Ihr Abbild ist die Manifestation des Unsehbaren(Hoffnung) im Sichtbaren. Die Portraitierung der Studenten zeigt die jeweilige Person in einem ruhigen, fest gefügten Bildaufbau in ikonographischer Strenge und Klarheit. Sie erscheinen offen und zugleich in sich gekehrt, losgelöst von Zwängen, Ritualen und Eingrenzungen – nichts deutet auf ihre soziale Herkunft, Status oder modische Vorlieben hin.
Der Ausdruck ist unbewegt und doch von innerer Bewegung, jugendlich und doch auch von tiefer Reife. In der Gleichheit der Darstellung lässt sich die Individualität jeder Person erkennen.
Die Figuren erscheinen in einem Moment der Losgelöstheit; ihr Gesicht ist mit Licht bestrahlt. Sie weisen auf keinen Ort und Zeit hin.
Auf den ersten Blick erscheint Magdeburg nicht wie eine Universitätsstadt. Wenn man aber genauer hinschaut, dann entdeckt man eine neue, unerwartet vielseitige studentische Kultur, die sich aus jungen Menschen zusammensetzt, die aus allen Kontinenten kommen hier um in Magdeburg zu studieren.
Was heißt es für junge Menschen hier zu studieren und insbesondere für ausländische Studenten? Was hat sie bewogen Magdeburg zum Studienort zu wählen? Mit welchen Hoffnungen kamen sie her, welche Erfahrungen machen sie hier, welche Möglichkeiten eröffnen sich nun für sie?
Wie meistern die Studenten die tägliche Herausforderung die sich im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Umgebung ergeben und wie beeinflusst die neue Umgebung Magdeburg die Entwicklung und Wünsche ihrer Studenten.
Dieses Projekt des Kunstverein derART hat es sich zum Ziel gesetzt die verschiedenen Umstände und Facetten durch eine soziodokumentarische Fotoreportage zu dokumentieren und ihre individuellen Geschichten, den spezifischen Alltag und persönliche Empfindungen auch für andere sichtbar zu machen.
Mit freundlicher Unterstützung durch:


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Dieses Mal am ersten Montag im ungeraden Monat bietet das Forum sowohl den Mitgliedern des Vereins als auch Freunden und an Fotografie Interessierten in den Vereinsräumen eine gesellige Kommunikationsplattform. Das Foto-Forum soll durch Erfahrungs- und Gedankenaustausch der Pflege und Förderung der Fotografie dienen.
Die Besprechung eigener Bilder und der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten bilden dabei den Schwerpunkt des Treffens. Also wer Lust hat, bitte auch Fotos (auch auf USB-Stick möglich) mitbringen.
Eine Wäscheleine-Tagesausstellung ohne eine feste Themenvorgabe ist in Verbindung mit einer lockeren Bildbesprechung auch für diesen Termin geplant. Wer möchte, kann also seine Fotos ausstellen.
Daneben soll es ein Vorstellung für Projekte und Events im Jahr 2010 geben.
Montag, den 05. Juli 2010, 18.00 Uhr bis 21:00 Uhr c.t.
Ateliers des Kunstvereins derART
Große Diesdorferstr. 249 Eingang A, III. Etage 39108 Magdeburg
Eintritt: 5 Euro / Person, für Raummiete und Softdrinks I Vereinsmitglieder 2,50 Euro
Information: H Conrad / derART 0049 (0)391 7313322 mobil 0178 7313322 info@kunstvereinderart.de
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Ausstellungsprojekt mit Abiturienten – Menschen in entscheidenden
Lebensphasen. Großformatige Fotoportraits mit Texten.
Begleitend zu der Ausstellung veranstalten der Kunstverein derART und ORFIDE einen 2-tägigen Technik-Workshop und bieten ein pädagogisches Rahmenprogramm.
Das Projekt ist als Wanderausstellung konzipiert und kann ausgeliehen werden.
Vernissage: 5. Mai 2010, 19.30 Uhr, “Hegelgalerie” Hegelgymnasium. Magdeburg
Für die meisten AbiturientInnen ist das Abitur nicht nur wegen der bevorstehenden Prüfungen eine einmalige Herausforderung. Nun steht ihr Leben an einem Wendepunkt, da viele den Heimathafen Familie wegen der Aufnahme eines Studiums, einer Ausbildung oder einem FSJ etc. verlassen wollen/müssen. In dem Spannungsfeld zwischen Neugierde, Optimismus, Zukunftsungewissheiten und dem Verlassen von tradierten Gewohnheiten möchten wir die jungen Menschen mittels der sozio-dokumentarischen Fotografie als ein Spiegelbild dieser Generation in einer Ausstellung portraitieren.
Gesichtausdrücke und Körpersprache, lassen ihre derzeitigen Gefühle hinsichtlich ihrer ungewissen Zukunft für andere Jugendliche und Begleiter transparent werden. Die Portraitausstellung soll mit einem pädagogischen Rahmenprogramm zu den Themen Identität, Heimat und Wertevorstellungen einhergehen. Anhand ihrer ganz persönlichen Entwicklungsprozesse möchten wir die SchülerInnen sensibilisieren, sich Gedanken über eine erstrebens- und lebenswerte Gesellschaft zu machen und in welcher Rolle sie sich dabei sehen.
Heutige Jugendliche haben eine erstaunlich pragmatische Grundhaltung in Fragen von Bildung, Beruf und Zukunft, wie die aktuelle Shell-Studie herausfand. Ferner sei auch bemerkenswert, dass “trotz immer schlechter werdender Bedingungen, die Jugendlichen noch immer zuversichtlich in die Zukunft blicken. “Aber der Optimismus gerät immer stärker unter Druck, der Pragmatismus ins Schleudern”, so die Prognose von Klaus Hurrelmann, Mitautor der 15. Shell-Jugendstudie.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
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Verband der Kunsterzieher LSA e.V.
„Trains in Station“ in der MensaGalerie vom 07. bis 30. April
Gezeigt werden die großformatigen Fotografien von Horea Conrad, der sich bei diesem Projekt auf den Moment des Wartens der Züge konzentriert, den er in geometrischer Schönheit fixiert.
In seinen Aufnahmen aus Portugal, Rumänien und Deutschland verwandelt der Künstler die Ruhephasen der Züge in Momente zwischen Ankommen und Weiterfahrt. Diese Zwischenzeiten erfahren eine bildvermittelte Reflexion – die Züge verharren in einer Ästhetik des stillen Wartens auf ihren großen Einsatz.
So spiegelt sich beispielsweise auf der silbrigen Verschalung der Züge das leuchtende Sonnenlicht glatt elegant wider. Ein anderes Mal reizt den Künstler die Orientierung an der klassischen Zentralperspektive, deren räumlicher Verlauf in die Tiefe durch Lichtreflexe auf Fenstern oder durch offene Türen unterbrochen wird. Bei der formalen Gestaltung steht die geometrische Schönheit der Werke im Mittelpunkt. Bildparallele Kompositionen werden deshalb mit farbigen Kontrapunkten hervorgehoben. Alle Fotos der Exposition entstanden in den Jahren 2006 bis 2009, bei denen der Künstler auch auf einer der ältesten Bahnstrecken Portugals unterwegs war.
Natalie Neumann Kunsthistorikerin, Berlin
Die MensaGalerie auf dem UniCampus, Pfälzer Str. 1, 39106 Magdeburg, hat von Montag bis Freitag, jeweils 10:45 bis 15:30 geöffnet.
Informationen: Horea Conrad , 0178 7313322 (Kurator, derART e.V.)
Katrin Behrens, 0391 67-18020 /-11563 (MensaGalerie, Studentenwerk Magdeburg)
mit freundlicher Unterstützung durch:
Wer gerne einmal seine aktuellen Fotoprojekte und Ideen anderen Interessierten vorstellen möchte, ist bei dieser Veranstaltung des Kunstvereins derART e.V. am 1. März genau richtig.
Regelmäßig zu Beginn jedes ungeraden Monats bietet das Magdeburger foto-forum sowohl Mitgliedern des Vereins als auch weiteren Fotografie-Interessierten eine gesellige Kommunikationsplattform zum Erfahrungsaustausch sowie zur Pflege von Kontakten.
Bei den Treffen werden eigene fotografische Ergebnisse konstruktiv besprochen und aktuelle Fotoarbeiten, Projekte sowie Ideen vorgestellt bzw. anschließend diskutiert. Darüber hinaus erhalten die Besucher Praxis-Tipps aus den Bereichen der analogen und digitalen Fotografie sowie der Bildbearbeitung.
Eine Wäscheleine-Tagesausstellung ohne feste Themenvorgabe ist in Verbindung mit einer lockeren Bildbesprechung auch für diesen Termin angedacht. Wer möchte, kann hier also seine Fotos im künstlerischen Rahmen ausstellen. Ebenso lassen sich Bilder über USB-Stick auf einem Laptop präsentieren.
Neben der Fotodiskussion können außerdem gemeinsame Ausstellungsbesuche, Workshops, Kurse und Exkursionen geplant werden. Somit hält das Magdeburger foto-forum auch Möglichkeiten zum Networking bereit.
Montag, den 01. März 2010, 18.00 Uhr bis 21:00 Uhr c.t.
Studios des Kunstvereins derART
Große Diesdorferstr. 249 Eingang A, III. Etage 39108 Magdeburg
Eintritt: 5 Euro / Person, für Raummiete und Softdrinks I Vereinsmitglieder 2,50 Euro
Information: H Conrad / derART 0049 (0)391 7313322 mobil 0178 7313322 info@derart-ev.org
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Jahresausstellung „Zum Stand der Dinge“ des Kunstvereins derART
Unkonventionelle Magdeburger Stadtporträts von 22 Fotografen
Vom 02. Dezember 2009 bis zum 8. Januar 2010 präsentiert der Kunstverein derART e. V. den nächsten Teil der Ausstellungsreihe „Zum Stand der Dinge“. Dieses Jahr zeigen 22 Fotografen aus Magdeburg und Paris ihre persönliche Sichtweise auf die Landeshauptstadt mit ihren Architekturen und grünen Ecken. Fernab von üblichen Postkartenmotiven erwarten die Besucher überraschende und spontane Einblicke in die Stadt – eine Einladung zu einem urbanen Rendezvous mit Magdeburg.
Die vielfältigen Werke entstanden im Rahmen des Langzeitprojekts „Stand der Dinge“, eine Fotodokumentaion der Stadt Magdeburgs. Das diesjährige Ausstellungsziel bestand darin, Alltägliches neu zu visualisieren. Dabei tritt oftmals das Nebeneinander von Traditionellem und Modernem zutage; scheinbar banale Dinge entpuppen sich als Schönheit, wenn sie im richtigen Moment, in der richtigen Lichtstimmung mit der Kamera eingefangen werden.
Das langfristig angelegte Projekt „Zum Stand der Dinge“ verbindet das Kursangebot des Kunstvereins derART e. V. mit den verschiedensten Ausstellungsvorhaben. Dem thematischen Spielraum werden dabei keine Grenzen gesetzt. Für den aktuellen „Zum Stand der Dinge“ drückten u. a. auf den Auslöser: Marcel Bernhard, Manuela Böhme, Wolf Brünning, Kerstin Dülken, Holger Dülken, Jörg Dölicke, Michael Ertl, Andreas Fließ, Stephanie Gläser, Mathias Hädicke, Thomas Hohlbein, Uwe Kleemann, Harald Krieg, Guido Krull, Kai Pagels, Valentina Perosa, Holger Schwarz, Juliane Seehawer, Sebastian Taege, Rosemarie Tippold, Sebastian Vandrey, Andreas Weschke und Horea Conrad als Kurator.
Die MensaGalerie auf dem UniCampus, Pfälzer Str.1, 39106 Magdeburg, hat von Montag bis Freitag, jeweils 10:45 bis 15:30 Uhr geöffnet.
Informationen: Horea Conrad, 0178 7313322 (Kurator, derART V.)
Katrin Behrens, 0391 67- 18020/-11563 (MensaGalerie, Studentenwerk MD)
www.studentenwerk-magdeburg.de
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„Trains in Station“ im Foyer des MDR Landesfunkhauses
Gezeigt werden die großformatigen Fotografien von Horea Conrad, der sich bei diesem Projekt auf den Moment des Wartens der Züge konzentriert, den er in geometrischer Schönheit fixiert.
In seinen Aufnahmen aus Portugal, Rumänien und Deutschland verwandelt der Künstler die Ruhephasen der Züge in Momente zwischen Ankommen und Weiterfahrt. Diese Zwischenzeiten erfahren eine bildvermittelte Reflexion – die Züge verharren in einer Ästhetik des stillen Wartens auf ihren großen Einsatz.
So spiegelt sich beispielsweise auf der silbrigen Verschalung der Züge das leuchtende Sonnenlicht glatt elegant wider. Ein anderes Mal reizt den Künstler die Orientierung an der klassischen Zentralperspektive, deren räumlicher Verlauf in die Tiefe durch Lichtreflexe auf Fenstern oder durch offene Türen unterbrochen wird. Bei der formalen Gestaltung steht die geometrische Schönheit der Werke im Mittelpunkt. Bildparallele Kompositionen werden deshalb mit farbigen Kontrapunkten hervorgehoben. Alle Fotos der Exposition entstanden in den Jahren 2006 bis 2009, bei denen der Künstler auch auf einer der ältesten Bahnstrecken Portugals unterwegs war.
Natalie Neumann Kunsthistorikerin, Berlin
MDR Landesfunkhaus, Stadtparkstr. 8, 39114 Magdeburg, Tel. 0391/5390
Dauer der Ausstellung: 19.11. 2009 bis 06.01. 2010
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr Sa. – So. 10 – 16 Uhr
mit freundlicher Unterstützung durch:
Universitätsbibliothek Magdeburg
02. – 27. November 2009
Mit Fotos von Jenny Bartels, Maria Ceballos, Jens Grubert, Kamran Ali, Anita Kiewel, Harald Krieg, Constance Marschan, Kerstin Raasch, Benjamin Senst, Julia Tiedge und Horea Conrad (Kurator).
Eine Wanderausstellung des Magdeburger Kunstvereins derART und ORFIDE im Rahmen der Aktion „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler in der Universitätsbibliothek Magdeburg vom 02. – 27. November 2009
Die Ausstellung zeigt, dass Migration zu unserem normalen Alltag gehört. Unter Migration ist die Wanderung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum zu verstehen. Der Blick der Sesshaften auf die neu Hinzugekommenen macht die Anderen zu Fremden. Diese Abgrenzung soll jedoch nicht vorgenommen werden. Stattdessen soll eine Darstellung ihres Alltages, ihrer Kultur, der Geschichte und der Motive ihrer Migration präsentiert werden. Migranten sind Menschen wie Du und ich, die zur Stadt gehören, sie und ihre Kultur prägen. Ebenso sollen die Verbundenheit zum Herkunftsland und dessen Traditionen betrachtet, aber auch beleuchtet werden, was Migrantinnen und Migranten am deutschen Alltag mögen bzw. was ihre besondere Verbindung zu Deutschland ist. Die Ausstellung zeigt Migranten weder mit folkloristischem noch mit Betroffenheitsblick, sondern lässt sie in den Bildern ihre Geschichte erzählen.
Künstlerisch wurden diese Aspekte mit den Mitteln der sozidokumentarischen und der Reportagefotografie umgesetzt. Entstanden sind Bilder von Migrantinnen und Migranten aus über 20 Nationalitäten.
Die Universitätsbibliothek befindet sich auf dem Universitätscampus (Gebäude 30) an der Hohepfortestraße / Walther-Rathenau-Straße. Sie ist mit den Straßenbahnlinien 1, 8, 9,10 (Haltestelle Universität), 2 (Haltestelle Pfälzer Straße), 5 (Haltestelle Askanischer Platz) zu erreichen.
Migranten in Magdeburg. Eine Fotoausstellung
Universitätsbibliothek Magdeburg
Universitätsplatz 2
Gebäude 30
Mo. – Fr. 09.00 – 21.00 Uhr
Sa. 09.00 – 15.00 Uhr
Eintritt frei
Unter dem Titel “Rumänien – unter vier Augen“ zeigt der Kunstverein derART ab dem 28. Oktober 2009 im Foyer der IHK Magdeburg Fotografien von Holger Dülken und Horea Conrad
Zwei befreundete Fotografen bereisen 2008 ein Land: Rumänien. Zweimal kommen sie gemeinsam, zuerst nur ein paar Tage, dann im Herbst sogar für eine Woche.
Ihr Anliegen ist zunächst sehr ähnlich: digital und in Farbe ihre Faszination von Rumänien festzuhalten. Die Fotografien sollten spontan entstehen, geprägt von der Intensität des ersten Eindrucks. Die Eindrücke der ersten Reise sollten dann bei dem zweiten Besuch vertieft werden. Doch sind die Voraussetzungen der beiden Fotografen zur Begegnung mit Rumänien unterschiedlich.
Holger Dülken ist Unternehmer aus Magdeburg und nähert sich der Fotografie als Autodidakt. In den letzten zwei Jahren reiste er bereits viermal nach Rumänien. Das Land faszinierte ihn, einiges verstand er, anderes blieb ihm verschlossen, deshalb bat er Horea Conrad, Vorstand des Kunstvereins derART und Reportagefotograf, ihm sein Rumänien zu zeigen.
Horea Conrad 1955 in Bukarest geboren, war zu diesem Zeitpunkt seit acht Jahren nicht mehr in seinem Geburtsland gewesen. Das war eine lange Pause für die tiefgreifenden Veränderungen Rumäniens seit der Wende 1990 und dem Beitritt zur Europäischen Union 2007. Horea Conrad beschäftigten daher weniger die wiederentdeckten Konstanten des Alltags, sondern vielmehr die parallel existierenden Phänomene der Globalisierung. Der neue Blickwinkel zeigt sich dabei nicht nur in der Motivwahl sondern auch in seiner Bildästhetik.
Der Dialog zwischen den beiden Fotografen betrifft nicht nur die Wahl ähnlicher Motive aus unterschiedlichen Blickwinkeln, sondern setzt sich im Gespräch und der Bildinterpretation fort. Doch von der eigenen Geschichte geprägt, bleibt auch der schnelle Blick im Vorübergehen immer auch individuell und unverwechselbar. Die hier gezeigte Ausstellung enthält nur einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Blickkontakte mit Rumänien von Horea Conrad und Holger Dülken.
Nathalie Neumann, Kunsthistorikerin, Berlin, September 2009
IHK Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Alter Markt 8, 39104 Magdeburg
Dauer der Ausstellung: 28.10.2009 bis 29.01.2010
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 07.00-19.00 Uhr, Fr. 07.00-16.00 Uhr
Die Vernissage findet am 28. Oktober 2009 um 18 Uhr im Foyer der IHK Magdeburg statt.
Begrüßung: Anika Zachert, Referentin Öffentlichkeitsarbeit IHK Magdeburg
Grußwort: Siegfried Zander, Geschäftsführung der IHK Magdeburg
Einleitung: Jochen P Heite,Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
Musikalische Begleitung: Lars Kropac und Sebastian von Enzberg
Eine Ausstellung des Kunstvereins derART, mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse Magdeburg und der IHK Magdeburg.

einen näheren Einblick in das Schaffen der in Paris lebenden Künstlerin Manuela Böhme können Sie bei einem Fotoworkshop am 24. Juli 2009 im Studio des Kunstvereins derART e.V. werfen. Der Workshop findet begleitend zur aktuellen Ausstellung „14“ statt. Wenn Sie an diese Veranstaltung Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 20.07.2009.
Der von 13 bis 19 Uhr stattfindende Workshop soll einen Dialog zwischen Künstlerin und den Menschen vor Ort eröffnen. Die Stadt Magdeburg mit den Menschen, die sie beleben, besichtigen und formen, ist sehr vielfältig in ihrer sozialen und architektonischen Struktur. Diese bilden eine komplexe kulturelle und urbane Identität, die die Stadt interessant und einzigartig macht. Diese Einzigartigkeit ist das Thema des Fotoworkshops « Stadtportrait Magdeburg » der die Stadt Magdeburg aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit Hilfe klassischen fotografischen Genres (Heimat und Geschichte in Portrait, Architektur, Reportage, dokumentarische Fotografie) beleuchten soll. Fotografische und künstlerische Vorbilder sind u.a. Beat Streuli, Bernd und Hilla Becher. Die Teilnehmer des Workshops sollen angeregt werden, Motive aus der Vergangenheit aufzuspüren, interessant einzufangen und im Lichte der Gegenwart zu zeigen und neu zu verorten. Unter der Leitung von Fotografin Manuela Böhme werden die Fotos, die jeder einzelne mit seinem Blick auf Magdeburg gemacht hat, gemeinsam betrachtet, sortiert und besprochen.
Manuela Böhme sieht ihre Aktivitäten neben der künstlerischen Fotografie auch im Bereich der Erwachsenenbildung. Ihre Erfahrungen in Fototechnik und -geschichte weiterzugeben, ist für die junge Fotografin ein wichtiges Anliegen.
Die Sichtung und Besprechung der Bilder wird voraussichtlich am 2. September sein.
Manuela Böhme lebt seit August 2004 in Paris, wo die gebürtige Magdeburgerin nach ihrem Studium der bildenden Kunst mit der Spezialisierung Fotografie an der Universität Paris VIII als freischaffende Fotografin tätig ist. Die Serie 14 entstand aus dem Drang einer Spurensuche in ihrer Kindheit, der deutlich auf dem Fakt beruht in einem anderen Land zu leben. Während mehrerer Reisen in ihre Geburtsstadt entwickelte die 30-jährige Fotografin eine umfangreiche Fotoserie über die Orte und Menschen, die insbesondere in den ersten zehn Lebensjahren wichtig und prägend für sie waren. „14“ war die Nummer von Manuela Böhme in ihrer Kindergartengruppe. Statt ihres Namens taucht diese Zahl auf sämtlichen Kinderzeichnungen auf.
Die Veranstaltung/ Ausstellungsprojekt findet statt mit freundlicher Unterstützung des Kulzturbüros Magdeburg, der Stadtsparkasse Magdeburg und der .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen- Anhalt e.V.
Ablauf: 13.00 bis ca. 15.00 Uhr Einführung in die Kamera und Aufnahmetechniken (fakultativ). Dozent: Horea Conrad,
15.00 Uhr -19.00 Uhr c.t. Stadtportät mit Manuela Böhme, Theoretische Einführung und Praxis
Sichtung und Bildbesprechung: 2. September, Uhrzeit wird noch mitgeteilt
Kurskosten:10 Euro, für junge Leute zwischen 16 und 27 Jahren frei
Studio derART: Große Diesdorfer Str. 249 (Ecke Bakestr.) Eingang A, 3. Etage, Magdeburg
Bitte Fotoausrüstung – Spiegelreflexkamera (inkl. Gebrauchsanweisung) und Stativ mitbringen.
Um Anmeldung wird gebeten
Anmeldung & Info: H Conrad, 0391 7313322, mobil 0178 7313322, info@derart-ev.org










